April 2019

Zierkirsche

Pieris buntlaubig, Viburnum burkwoodii ’Mohawk’, Zierkirsche, Amelanchier, Omphalodes verna

Der Frühling kommt mit Riesenschritten, auch wenn das Aprilwetter noch wechselhaft ist. Die Felsenbirnen (Amelanchier) hüllen sich jetzt in ein dichtes weißes Blütenkleid und bringen mit ihren zarten weißen Blütenblättern Leichtigkeit und Anmut in den Garten. Zu den eindrucksvollsten Frühlingsblühern, die nun die Gartenbühne betreten, gehören die Zierkirschen (Prunus). Ihre zarten, oft dicht an dicht stehenden Blüten, die kaum die Zweige erkennen lassen, leuchten in reinem Schneeweiß oder Rosa. Neben Zierkirschen mit einfachen, sehr natürlich anmutenden Blüten gibt es auch gefüllt blühende Sorten, die an rüschige Nelken erinnern. Die Vielfalt der Wuchsformen macht es möglich, Zierkirschen für die unterschiedlichsten Gartengrößen und Verwendungszwecke zu finden: Von breit trichterförmig wachsenden Sorten wie der Nelkenkirsche (Prunus serrulata ’Kanzan’) über die schlanke Säulenkirsche (Prunus serrulata ’Amanogawa’) bis hin zu kleinbleibenden Sorten, die – in ausreichend große Gefäße gepflanzt – ihren Blütenzauber auch auf Balkon und Terrasse entfalten.

ViburnumWer auf der Suche nach duftenden Pflanzen für sein Frühlingsparadies ist, sollte auf die große Gruppe der Schneebälle (Viburnum) achten. Der deutsche Name geht auf die Blütenstände zurück, die bei manchen Viburnum-Arten ballförmig sind und aus unzähligen weißen Einzelblüten bestehen. Viele Schneebälle duften sehr stark wie zum Beispiel der Oster-Schneeball ’Mohawk’ (Viburnum burkwoodii ’Mohawk’) mit seinen zahlreichen großen Blütenbällen. Die Blüten verströmen einen sehr intensiven, würzigen Vanilleduft. Sie sind in der Knospe rosa, aufgeblüht rahmweiß. Dieser Schneeball ist auch im Herbst sehr interessant, wenn sich ein Teil der glänzend dunkelgrünen Blätter leuchtend orange bis rot färbt.

PierisImmergrüne Gehölze wie die Lavendelheide (Pieris), die auch unter dem Namen Schattenglöckchen bekannt ist, sind das ganze Jahr über attraktiv. Die Lavendelheide eignet sich gut für Beete und für Pflanzgefäße, da sie langsam wächst und manche Sorten nicht mal einen Meter hoch werden. Diese kleinen Sträucher haben ähnliche Standortansprüche wie Rhododendron, sie gedeihen am besten in saurer, humoser Erde. Als Substrat für die Bepflanzung von Kübeln kann deshalb gut Rhododendronerde verwendet werden. Einige Sorten haben zweifarbige Blätter wie beispielsweise die Pieris japonica ’Variegata’. Ihre grünen Blätter haben einen schönen, gelblichweißen Rand. Zusätzlichen Reiz erhält dieser immergrüne Zwergstrauch, der nur 80 bis 100 Zentimeter hoch wird, im April und Mai, wenn die weißen Blüten erscheinen, die wie kleine Glocken in eleganten Rispen über dem Laub hängen.

OmphalodesDas Frühlings-Gedenkemein (Omphalodes verna) bildet dichte Teppiche im lichten Schatten vor Mauern oder unter locker wachsenden Gehölzen. Jetzt im April zeigen sich die himmelblauen, an Vergissmeinnicht erinnernden kleinen Blüten dieser Staude. Sie scheinen über den frischgrünen Blättern zu schweben, denn die zarten Blütenstängel sind kaum zu sehen. Die Blütezeit reicht bis in den Mai hinein. Vom Frühlings-Gedenkemein gibt es auch eine weißblühende Sorte, Omphalodes verna ’Alba’.

 

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