Pflanze des Monats - Juli 2015

Juli 2015 - Hochsaison der Beerenfrüchte:

Ein Garten zum Naschen

 

Hochsaison der Beerenfrüchte: Ein Garten zum Naschen

 

"Apotheke" im Garten
Naschen direkt vom Strauch - mit Beerenobst im Garten kein Problem; ein Riesenvergnügen besonders für Kinder und dazu noch sehr gesund. Beerentragende Sträucher bieten viele Vorteile: Die Pflanzen benötigen nur relativ wenig Platz, die Beeren können schon früh geerntet werden und weisen einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt auf. Wenn die Ernte reichlich ausfällt, können Beerenfrüchte zu Saft, Marmelade, Obstkuchen oder Wein verarbeitet oder eingefroren werden. Die Liste der gesundheitsfördernden Eigenschaften der verschiedenen Früchte ist lang. So wird Blaubeeren z.B. aufgrund ihres hohen Gehaltes an Pektin eine blutfettsenkende Wirkung nachgesagt, Stachelbeeren enthalten wertvolles Silicium und Schwarze Johannisbeeren stärken mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt die Abwehrkräfte.

Der Garten Eden auf dem Balkon
Mit Beerenobst wird der Garten im Sommer wirklich zum Schlaraffenland. Stachelbeeren, Johannisbeeren & Co. kennen keine Ladenöffnungszeiten, jederzeit steht frisches Obst hinterm Haus zur Verfügung: Naschen ganz nach Lust und Laune. Dazu kommt, dass Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe optimal erhalten bleiben, denn frischer als aus dem eigenen Garten geht es nicht. Wer keinen Garten hat, muss nicht auf das sommerliche Erntevergnügen verzichten. Wenn die Gefäße groß genug sind, können Beerensträucher wie z.B. Preiselbeeren oder Johannisbeerstämmchen sogar auf dem Balkon gedeihen .

Stämmchen sparen Platz
Beerenobst ist sehr vielfältig: Bodendeckende Walderdbeeren, niedrige Sträucher wie Blaubeeren und so wuchsfreudige Pflanzen wie Himbeeren, deren Ruten bis 2,5 m lang werden, finden sich im Sortiment. Wenn der Garten sehr klein ist, kann man auf Stämmchen ausweichen, für die sich auch in einem Beet Platz findet. Von Johannis- und Stachelbeeren gibt es Stämmchenformen, die mit ihrer angenehmen Höhe zum gesunden Naschen verführen und sehr dekorativ sind. Sie können gut im Ziergarten stehen und z.B. mit Erdbeeren, Stauden oder Sommerblumen unterpflanzt werden.

Lange Erntezeit
Für die meisten Beerensträucher sind sonnige, windgeschützte Standorte und lockere, humusreiche Böden ideal. Manche können zwar auch noch im Halbschatten wachsen, doch Sonne fördert den Vitamingehalt, die Fruchtgröße und das Aroma. Eine äußerst schmackhafte Ausnahme ist die heimische Walderdbeere (Fragaria vesca). Sie ist ideal für halbschattige Gartenpartien und Bereiche im lichten Schatten, beispielsweise vor oder unter locker stehenden Gehölzen. Diese Staude trägt kleine, sehr aromatische Früchte, die über einen langen Zeitraum vom Juni bis zu den ersten Frösten im Herbst erscheinen. Die je nach Sorte weißen oder rosafarbenen Blüten schmücken diese nur bis 30 cm hohen Pflanzen vom Mai bis in den August hinein. Fragaria vesca kann durch Ausläufer regelrechte Teppiche im Garten bilden. Rankenlose Züchtungen können z.B. gut als niedrige Beeteinfassung gepflanzt werden.

Delikatessen für den Topfgarten
Heidelbeeren, manchmal auch als Blaubeeren bezeichnet, und Preiselbeeren haben besondere Bodenansprüche, doch der zusätzliche Aufwand lohnt sich für diese Delikatessen. Ganz wichtig: Heidelbeeren und Preiselbeeren brauchen sauren Boden. Deshalb sind Rhododendronerde und -dünger für diese kleinen Beerensträucher ideal. Solche speziellen Anforderungen lassen sich durch die Kultur in Gefäßen leicht erfüllen. Preiselbeersträucher bleiben relativ klein und eignen sich deshalb sowohl für den mobilen Garten auf Balkon und Terrasse als auch als dichte Bodendecker, die den Gaumen mit aromatischen, schönen roten Früchten verwöhnen. Die Größe der Heidelbeersträucher schwankt dagegen stark. Es gibt Sorten, die nur etwa 40 cm hoch werden, andere können eine Höhe von über einem Meter erreichen.

Dekorative Früchte
Brombeeren sind besonders genügsam und anspruchslos. Mittlerweile gibt es auch viele Sorten ohne Stacheln. Sie lassen sich genauso wie Himbeeren wegen ihrer langen Triebe am besten an einem Gerüst ziehen. Wer die Erntezeit dieser leckeren Früchte ausdehnen möchte, kann Sorten kombinieren, die zu verschiedenen Zeitpunkten reifen. Viele Farben und Geschmacksnuancen gibt es bei den Stachel- und Johannisbeeren. Weiße, rote und schwarze Johannisbeeren bieten mit ihren dichten Trauben reiche Ernten und sind auch optisch ein Genuss. Bei Stachelbeeren gibt es ebenfalls eine große Auswahl. Sie haben gelbe, grüne oder rote, lange haltbare Früchte. Mittlerweile sind Sorten erhältlich, die keine oder nur noch wenige Stacheln haben.

Verführerische Vielfalt
Die Vielfalt an Beerenobstarten und -sorten macht es möglich, für die unterschiedlichsten Gartengrößen das Richtige zu finden oder verschiedene Wuchsformen zu kombinieren und so den vorhandenen Platz besser zu nutzen. Ein wahrer Garten Eden entsteht, wenn es gelingt, diese Fülle unterschiedlicher Geschmackserlebnisse vom Sommer bis in den Herbst hinein zu genießen.



Extratipps:

Pflanzzeit
Die beste Pflanzzeit für Obstgehölze ist der Herbst, denn so haben sie einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den erst im Frühjahr gepflanzten Gehölzen. Pflanzen, die in Gefäßen angeboten werden, können aber auch zu jeder anderen Jahreszeit gepflanzt werden.

Angießen nicht vergessen
Beim Pflanzen entstehen leicht Bodenlücken, die das Anwachsen der Gehölze erschweren. Damit diese Lücken nach dem Pflanzen geschlossen werden und die Erde näher an die Wurzeln gespült wird, sollten die Obstgehölze gut angegossen werden.

Beerenobst schneiden
Bei Himbeeren und Brombeeren lässt man nur die einjährigen, im Vorjahr entstandenen Triebe stehen, die abgetragenen zweijährigen Triebe werden nach der Ernte bis zum Boden entfernt. Bei Johannis- und Stachelbeersträuchern sollte man schwache, ganz dünne Zweige und die dunklen Triebe, die älter als drei Jahre sind, entfernen, denn die jungen, ein- bis dreijährigen Triebe bringen die besten Erträge.

 

 

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