Pflanze des Monats - Januar 2016

Januar 2016 - Grün liegt vorn

Warum uns der Garten so wichtig ist

 

Grün liegt vornAusfahrt! Endlich dem Stau der regennassen Autobahn und dem hektischen Tag den Rücken kehren. Nicht mehr lange, und der Feierabend kann beginnen. Und dann ab ins Wohnzimmer und die Füße hochgelegt. Was auch sonst? Denn der Blick durch das Fenster zeigt gedeckte Farben und Tristesse. Eine Einladung bald ins Bett zu gehen, um das Ritual am nächsten Tag zu wiederholen. Wie anders wird es erst im Sommer sein! Dann wartet hinter dem Haus beruhigendes Grün, duften blühende Schönheiten um die Wette, säuseln wippende Baumkronen ein Lied, taumeln Schmetterlinge spielerisch in den Abend hinein. Glücklich, wer sich im eigenen Garten entspannen kann!

Und genau das ist der Anspruch, den viele Menschen an ihren Garten stellen. Laut einer aktuellen Studie der CMA schätzt mehr als die Hälfte von 1000 Gartenbesitzern ihren Garten als Ort der Ruhe und Erholung - als reinen Genuss. Für 32 Prozent der Befragten ist der Garten eine Möglichkeit, um mit der Natur in Kontakt zu bleiben. Und damit liegen die Gartenbesitzer voll im Trend. In Zeiten, in denen die Natur immer mehr aus dem Alltag verbannt wird, ist das private Grün ein wichtiger Ausgleich. Dabei ist nur jeder Dritte auch wirklich zufrieden mit seinem Garten. Die meisten wünschen sich mehr Blüten und Duft - und das bei einfacher Pflege. Pflanzen sollen neben ihren dekorativen Eigenschaften möglichst robust sein.



Natur als Quelle und Ausgleich

Der Garten ist eine Projektion der Sehnsucht nach Idylle und Frieden. Nicht umsonst ist die christliche Vorstellung vom Paradies mit einem Garten verbunden. In der arabischen Sprache existiert für Garten und Paradies gar nur ein und das gleiche Wort. Für viele bietet der Garten die Möglichkeit, allein zu sein sowie aus dem Stress des Berufslebens zu fliehen und zu sich selbst zu finden. Ganz eins zu sein mit Blumen, Sonnenlicht und Pflanzen ist ein Erlebnis, welches viele Menschen auch bei der Arbeit in ihrem Garten schätzen. Die Studie ergab, dass 40 Prozent der Gartenbesitzer täglich in ihrem Garten arbeiten. Jeder Fünfte tut es noch fast jedes Wochenende. Entspannung und Stressabbau stehen dabei im Vordergrund. Auch als Bewegungsausgleich ist Gartenarbeit nicht zu unterschätzen. Sie schützt durch moderate Anstrengung das Herz und bringt den Kreislauf in Schwung. Man muss es ja nicht übertreiben: Droht der Garten über den Kopf zu wachsen, helfen Fachleute wie Landschaftsgärtner als Experten für Garten und Landschaft, weiter. Der Garten bewegt in jedem Falle: Im emotionalen wie auch im motorischen Sinne und darüber hinaus ist er bestens geeignet, um Geselligkeit zu pflegen. In fast allen Gärten gibt es Möbel, die dafür sorgen, dass der Sommerabend draußen stattfinden kann.

Mein Haus, mein Auto, mein Garten...

Das Verhältnis des Hobby-Gärtners zu seinem Garten ist höchst persönlich. Da gibt es Bäume, die einen ein Leben lang begleitet haben und deren Wipfeln die Kinder auf der Schaukel entgegengeflogen sind. Da gibt es besonders schöne Blumen, auf die Gartenbesitzer ebenso stolz sind wie auf persönliche Schmuckstücke aus Stein, Wasser und Terrakotta. Der Garten ist eine idyllische Gegenwelt, nach eigenen Bedürfnissen und Geschmack geformt. Für viele ist der Garten zu einem Statussymbol avanciert.

Gibt es gar ein Recht auf Natur?

Nicht jeder kennt den Weg in diese Welt. Traurig, aber wahr: Es gibt viele Menschen, die die Natur nicht mehr (er-)kennen. Bundesweite Befragungen ergaben, dass gerade einmal jeder dritte Jugendliche fünf heimische Kräuter benennen kann. Sollten Bäume und Blumen nicht jedem zugänglich sein? Der Marburger Soziologe Dr. Rainer Brämer postuliert gar ein &bdquoMenschenrecht auf Natur&ldquo. Und das zu gewährleisten, ist gar nicht schwer! Bunte Oasen lassen sich auch auf kleinstem Raum erschaffen. Ob im Garten angepflanzt oder eben nur in Töpfen auf Balkon und Terrasse: Schon mit wenig Aufwand lassen sich Quellen des Wohlbefindens zaubern, die alle Sinne berühren. Einzige Voraussetzung: Die Bereitschaft, sich bewegen zu lassen. Und das schaffen leuchtendes Grün, Rot, Blau und Gelb sowie Vogelgezwitscher, die sinnliche Begegnung mit Erde, Licht, Duft und Klang spielend! Die Natur meint es gut mit den Menschen und beschenkt sie reich - wenn sie es nur wollen.

Ihr Team vom Garten-Fachmarkt Helmstetter

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