Mai 2017

Wer das Besondere sucht

Wer das Besondere suchtFoto: PdM. Die Süd- oder Pfennigbuche ist das ganze Jahr über schön: Im Winter fällt sie durch ihren markanten Wuchs auf und in der warmen Jahreszeit beeindrucken ihre interessanten, etwa pfennig- oder centgroßen Blätter, die am Rand auffällig gewellt sind.

Gehölze für Kenner

Die Gartensaison hat begonnen und die steigenden Temperaturen locken immer häufiger nach draußen. Im Garten zeigt sich jetzt bei beginnendem Austrieb von Gehölzen und Stauden deutlich, wo Lücken sind und wo es nicht so grünen oder blühen wird wie gewünscht. Das Frühjahr bietet eine gute Gelegenheit, noch einen Baum oder großen Strauch zu pflanzen. Vielleicht kann auch eine geeignete Stelle zum Pflanzen umgewandelt werden, in deren Mitte ein kleiner Baum stehen soll. Am besten eignet sich für einen exklusiven Standort ein Gehölz, das das ganze Jahr über attraktiv und alles andere als alltäglich ist. Auf die bisher wenig bekannte Süd- oder Pfennigbuche (Nothofagus) trifft beides zu: Sie bietet in jeder Jahreszeit neue Impressionen und ist eine außergewöhnliche Pflanze.

Zweige im Fischgrätenmuster

Die Süd- oder Pfennigbuche hat viele schöne Seiten. Im Winter wird ihr eigenwilliger, unregelmäßiger Wuchs besonders deutlich. Die typische, unverwechselbare Verzweigung ist dann ebenfalls deutlich zu erkennen: Die Zweige stehen wie die Gräten eines Fisches in dichten, regelmäßigen Abständen von den Ästen ab. Auch die Rinde fällt in der kalten Jahreszeit besonders gut auf. Sie ist sehr dunkel – braun bis schwarz – und hat interessante helle Querstreifen. Im Frühjahr erscheinen frischgrüne Blätter, die anfangs würzig duften und zum Sommer hin dunkler und fester werden. Dann sieht man auch deutlich, dass die glänzend dunkelgrünen, manchmal nur pfennig- oder centgroßen Blätter am Rand stark gekräuselt sind. Im Herbst färben sich die kleinen, markanten Blätter leuchtend goldgelb.

Anspruchslose Schönheit

Die mit unserer heimischen Buche verwandte Südbuche wirkt filigran und exklusiv, doch ihre Ansprüche sind keineswegs hoch oder außergewöhnlich: Sie ist pflegeleicht und kommt ohne Schnittmaßnahmen aus. Ursprünglich stammt sie von der Südspitze Südamerikas, wo manche ihrer Artgenossen unter extremsten Bedingungen gedeihen, beispielsweise in den Anden auf nährstoffarmen, sauren Böden. Damit die Südbuche optimal zur Geltung kommt, sollte man auch ihr einen Einzelstand bieten. Sie wächst recht langsam und kann gut in kleinere bis mittelgroße Gärten, Innenhöfe, Dachgärten und große Gefäße gepflanzt werden. Schöne und nicht zu dominante Begleiter für die Südbuche sind zum Beispiel Gräser wie das Pfeifengras (Molinia), Lampenputzergras (Pennisetum) und Rasen-Schmiele (Deschampsia).

Einzigartige Rinde

Bei Zier-Kirschen denken die meisten Pflanzenfreunde zuerst an die überwältigende Blütenfülle im Frühjahr, wenn diese Bäume Gärten und sogar Straßen- oder Wegränder in ein Meer aus weißen oder rosafarbenen Blütenblättern verwandeln. Doch es gibt eine Zier-Kirsche, die mit einer ganz anderen Eigenschaft verblüfft: Die Mahagoni-Kirsche (Prunus serrula), die wegen ihrer Herkunft aus dem Westen Chinas auch als Tibet-Kirsche bezeichnet wird. Im April und Mai erscheinen zwar leuchtend weiße, zierliche Kirschblüten, doch Kenner schätzen die Mahagoni-Kirsche vor allem wegen der einzigartigen, spiegelglatten Rinde. Sie glänzt in einem warmen Mahagonibraun und löst sich in unregelmäßigen Streifen vom Stamm und von den älteren Trieben ab. Durch die außergewöhnliche Rindenfarbe wird dieser kleine Baum oder große, mehrstämmige Strauch zu einer botanischen Kostbarkeit, die das ganze Jahr über auffällt. Um sich auch in der kalten Jahreszeit an der Mahagoni-Kirsche erfreuen zu können, sollte sie so gepflanzt werden, dass man sie gut sehen kann, zum Beispiel neben einem Weg oder in Fensternähe am Haus. PdM

 

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